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gestaltet Ausstellungen.

Wir konzipieren, planen und realisieren Ausstellungen, temporäre Bauten und Erlebnisräume. Seit mehr als 15 Jahren. Vielfach ausgezeichnet. Immer neu. 

Jede Ausstellung ist einzigartig, doch das Ziel unserer Arbeit stets dasselbe: Den Raum zu schaffen, in dem Exponate und Geschichten zu einem Erlebnis für alle Sinne werden.
 Mit unserer profunden Erfahrung als Ausstellungsgestalter setzen wir Projekte maßgeschneidert um.

Ausstellungsgestaltung

Exponate in Szene setzen, Geschichten sichtbar machen

Exponat des Monats: Patavinus-Cembalo

Unser Exponat des Monats

August 2020

Cembalo

Hergestellt von Franciscus Patavinus, Venedig 1561
Foto: Deutsches Museum München, Hubert Czech


Aus der Sammlung des Deutschen Museums, Abteilung Musik
Wahrhaft fürstlich ist das älteste Instrument der Musikabteilung. Perlmuttbelegte Tasten, vergoldete Wirbel und kunstvolle Malereien machen dieses Cembalo besonders prachtvoll. Als Leitexponat wird es an den Anfang des neuen Ausstellungsparcours positioniert. Die lange, schlanke Form ist typisch für Cembali aus Italien. Mit 2,44 Metern ist das Instrument nur wenig kürzer als ein moderner Konzertflügel.

Exponat des Monats

Unser Exponat des Monats

Juli 2020

Leeuwenhoek Mikroskop

Erfunden und hergestellt von Antoni van Leeuwenhoek
ca. 1670, Delft
Foto: Deutsches Museum München, Inv. 8880


Aus der Sammlung des Deutschen Museums, Abteilung Optik
Die bikonvexe Linse des Leeuwenhoek Mikroskops befindet sich in der Ausbuchtung zwischen den vernieteten Blechplättchen. Mit dem Griff am Ende der langen Schraube hält man das Mikroskop dicht vor das Auge. Die Schraube dient gleichzeitig zur Höhenverstellung des zu untersuchenden Objektes, das an einem kleinen Dorn befestigt wird. Mit einer zweiten kleinen Schraube wird das Objekt näher oder weiter vor die Linse gebracht. In der von uns neugestalteten Abteilung Optik des Deutschen Museums wird dieses faszinierende Exponat in der „Schatzkammer" zu sehen sein.

Exponat des Monats

Unser Exponat des Monats

Juni 2020

„Beatles"-Instrumente

Elektrische Gitarre „Rose Morris 1996“ Fireglo, Rickenbacker Intern. Corp., Santa Ana, CA, März 1964
Schlagzeug „Downbeat“ Oyster Black Pearl, Ludwig Company, Chicago, IL, 1961-1969

Elektrische Bassgitarre„500/1 Violin Bass“, Karl Höfner GmbH & Co KG, Bubenreuth 1962
Elektroakustische Gitarre Gretsch 6122 „Country Gentleman“, The Gretsch Company, NY, Juni 1963
Foto: Deutsches Museum, Reinhard Krause


Aus der Sammlung des Deutschen Museums, Abteilung Musik
In der Musik setzen die Beatles in den 1960er Jahren Maßstäbe, die bis heute gelten. Die „Fab Four“ revolutionieren Songwriting und Studioproduktion. Auch ihre Bandbesetzung mit zwei E-Gitarren, E-Bass und Schlagzeug wird zur Norm. „Beatles-Instrumente“ erlangen Weltruhm, und damit auch deren Hersteller Rickenbacker, Gretsch, Höfner und Ludwig. Die Neugestaltung der Musikabteilung im Deutschen Museum München durch unser Büro ist derzeit in der Realisierung. Für die „Beatles"-Instrumente wurde eine Bühne entwickelt.

Exponat des Monats Mai

Unser Exponat des Monats

Mai 2020

Hinweistafel Seerosen

Herkunft unbekannt, vermutlich aus den 1950er Jahren


Aus der Sammlung Staffelseemuseum Seehausen
Bereits 1890 kamen Kurgäste an den Staffelsee, die sich von den Töchtern der Fischer auf den See rudern ließen. Die Zeit zwischen den Partien vertrieben sich die jungen Frauen mit dem Flechten von Binsenkörbchen, die mit Seerosen dekoriert wurden. Sogar am Bahnhof bot man diesen „Gruß vom Staffelsee“ für Durchreisende an. Vermutlich nahm nach 1945 der Seerosenbestand immer mehr ab, so dass das Pflückverbot durch die Ortspolizei erteilt wurde. Ob tatsächlich aufgrund eines Verstoßes jemand verhaftet wurde, ist nicht überliefert. Das Schild ziert jetzt den Eingang in den „Naturraum“ des 2019 neu eröffneten Staffelseemuseums.

Exponat - Pestarztmaske

Unser Exponat des Monats

April 2020

Die Pestarztmaske

Herkunft unbekannt (17. – 18. Jahrhundert)
Foto: Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt


Aus der Sammlung Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt
Dass die Pest von Mensch zu Mensch übertragen werden konnte, war bereits zu Beginn der Neuzeit Erfahrungswissen. Und so suchten Menschen schon Jahrhunderte vor Sars-CoV-2 Schutz vor Ansteckung. Aber trugen Ärzte damals wirklich eine solche Schnabelmaske? Welche Rolle spielte unser Exponat des Monats? Die Antwort überrascht: So gut wie keine.
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Exponat - Pestarztmaske

Unser Exponat des Monats

März 2020

Dom St. Peter Regensburg

Baubeginn ca. 1275/76, vorläufiger Abschluss 1520
1859-1872 Ausbau der Turmhelme und Querhausgiebel


Bistum Regensburg
St. Ulrich und der Domkreuzgang sind bald restauriert. Für die Diözese Regensburg bietet sich die einmalige Chance, rund um eines der bedeutendsten Bauwerke Süddeutschlands ein Museumsquartier zu gestalten. Unsere aktuelle Machbarkeitsstudie analysiert dessen Entwicklungspotenziale als kirchliches, kulturelles und kunsthistorisch herausragendes Zentrum der Welterbestadt. Und sie beleuchtet seine Wirkungskraft als Brückenschlag zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Exponat - Sprechmaschine

Unser Exponat des Monats

Februar 2020

Kempelen'scher Sprechapparat

Herkunft unbekannt, um 1800
Foto: Deutsches Museum München, Hans-Joachim Becker


Aus der Sammlung des Deutschen Museums, Abteilung Musik
Sprache künstlich zu erzeugen, ist ein alter Traum der Menschheit. Um 1780 entwickelt der ungarische Beamte und Erfinder Wolfgang von Kempelen in Wien den ersten Sprechapparat. Der Apparat imitiert Teile der Sprechwerkzeuge und wird gespielt wie ein Musikinstrument. Es ist der erste Apparat, mit dem ganze Wörter produziert werden können. In der Ausstellung Musikinstrumente, deren Gestaltung unser Büro verantwortet, ist er zusammen mit einer "unsichtbaren Frau", einem falschen Sprechapparat, zu sehen.

Exponat - Pestarztmaske

Unser Exponat des Monats

Januar 2020

Die unsichtbare Frau

Falscher Sprechapparat, vermutlich um 1800
Foto: Deutsches Museum München, Reinhard Krause


Aus der Sammlung des Deutschen Museums, Abteilung Musik
„Unsichtbare Frauen“ sind Illusionskunstwerke, die um 1800 viele Schausteller zeigen und
damit das Publikum bewusst in die Irre führen. Es entsteht der Eindruck, die Apparate könnten sprechen und auf Fragen der Zuschauer antworten. Die Kugel mit vier Trichtern und gewundenen Schlangen lenkt von einem versteckten Rohr ab, das in einen benachbarten Raum führt. Dort steht ein Mensch, der die Fragen beantwortet. Meist ist dies ein Mädchen oder eine Frau.

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Aktuelles Projekt

Das Foyer im Naturmuseum Augsburg ist fertig!

Schaufenster in die Sammlung
Der neu gestaltete Raum dient als Empfangsbereich und Shop. Er ist Dreh- und Angelpunkt für den Besuch von Planetarium und Naturmuseum.

Das Referenzbild für Ausstellungsgestaltung zeigt die Innenarchitektur des Foyers im Naturmuseum Augsburg.
Das Bild für zeigt den Bayerischen Museumspreis 2019, welchen 2 Museen für erfolgreiche Ausstellungsgestaltung durch Thöner von Wolffersdorff erhalten haben.

Zweifach erstklassig

Wir freuen uns über die doppelte Auszeichnung beim 
Bayerischen Museumspreis 2019!
Einer der wichtigsten deutschen Museumspreise wurde 2019 
in beiden Kategorien an Museen vergeben, deren Ausstellungsgestaltung wir verantworten: in der Kategorie der Museen mit hauptamtlich wissenschaftlicher Leitung an das Museum Oberschönenfeld, in der Kategorie der ehrenamtlich geführten Häuser an das Staffelseemuseum in Seehausen. 

Neues Projekt in Ingolstadt

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Kick-off-Termin im Museum
Im Deutschen Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt verantworten wir die Neugestaltung der Dauerausstellung. Kurz vor Abschluss der Sanierungsarbeiten gab es eine Ortsbegehung mit dem Museumsteam, Mitarbeitern der Bayerischen Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen und den Restauratorinnen. 
Derzeit läuft die Umsetzung von Ausstellungsbau und Medientechnik: Die Gestaltung nimmt konkrete Formen an. Nach Freigabe der Werkplanung erfolgt der Einbau vor Ort. Die Eröffnung ist für September 2020 vorgesehen.